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vom 31. März 2014
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Clemens Kuby ist ohne Medizin gesund geworden – und lehrt heute auch andere, ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren

Als er unlängst in einer Klinik für Querschnittsgelähmte nur für Sekundenbruchteile durch eine geöffnete Tür einen Patienten hilflos an einem Barren hängen sah, war plötzlich alles wieder da: die Beklemmung, die Erinnerung – und die unsäglichen Schmerzen im Rücken.

33 Jahre lag es da zurück, dass Clemens Kuby selbst nach einem Sturz aus 15 Meter Höhe mit einem zerschmetterten zweiten Lendenwirbel in einer Spezialklinik behandelt werden musste. „Damals hing auch ich so in einem Barren, unfähig, auch nur einen winzigen Schritt zu tun“, erinnert sich der 66-Jährige. Die niederschmetternde Diagnose lautete damals Querschnittslähmung. Nie wieder, so waren sich mehr als 40 Mediziner im Laufe der kommenden Wochen und Monate einig, würde der schon zu dieser Zeit erfolgreiche Regisseur und Filmemacher sich anders als im Rollstuhl fortbewegen können.
Doch Clemens Kuby gelang das Unvorstellbare: Ein Jahr nach dem Unfall verließ er die Klinik auf den eigenen Füßen. Seine Ärzte sprachen von Spontanheilung – und verstanden doch selbst nicht, was da passiert war. Auch Clemens Kuby verstand es nicht.

Inzwischen, nach jahrelangen Recherchen in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt, kann er es erklären: „Heute wird der zerschmetterte Wirbel mit Platinstäben überbrückt und man sitzt sofort im Rollstuhl. Damals wurden Menschen mit einer derartigen Verletzung noch nicht operiert. Ich musste also liegen oder wurde, damit ich mich nicht wundliege, in einem Spezialbett alle paar Stunden gewendet.“

Diese Zwangslage, so sagt er, habe ihn in einen permanenten Tagträumerzustand versetzt, in eine Art Zwangsmeditation.
„Ich konnte nichts anderes tun, als mich mit mir selbst beschäftigen“.
Sein ganzes Leben habe er überdacht – und musste sich eingestehen, dass er schon jahrelang auf dem „Holzweg“ war und es so auf keinen Fall weitergehen könnte. Und er habe in die Zukunft geschaut und sich gefragt:
Was will ich noch erreichen? Wofür will ich gesund werden?

„Was ich unbedingt noch wollte, war Menschen kennenlernen, die noch keinen Strom, keine Straßen, keine Touristen, keinen Zucker und kein weißes Mehl kennen“, fand Kuby in diesem intuitiven Zustand heraus. Ein Freund, dem er davon erzählte, hatte solche Menschen gerade kennengelernt, im Nordwest-Himalaja, in Ladakh. Kuby war wie elektrisiert. Seine absurd scheinende Vision kann wahr werden. Sein Freund sagte: „Ich nehme dich dahin mit, aber mit dem Rollstuhl kommst du da nicht hoch.“

Am nächsten Tag spürte Kuby zum ersten Mal seit dem Unfall ein hauchzartes Gefühl in einem rechten Zeh, – und dann habe er für diesen Traum acht Monate lang wie ein Wahnsinniger trainiert, um wieder auf die Füße zu kommen.

Tatsächlich reiste Kuby zwei Jahre nach seinem Unfall nach Ladakh in Nordindien. Dort begegnete er mitten in der Steinwüste von Ladakh dem Dalai Lama, dessen Fahrzeug eine Panne hatte. Aus dieser Begegnung war der Auftakt für 10 Filme über den tibetischen Buddhismus. Für den ersten „Das alte Ladakh“, bekam Kuby 1987 die höchste deutsche Filmauszeichnung, den Bundesfilmpreis, später folgte noch sein ebenfalls preisgekröntes Filmepos „Living Buddha“. 
Weitere, ebenfalls viel beachtete Filme folgten – und eine Reihe von Büchern zum Thema Selbstheilung.

„Gesund ist man nur, wenn die Seele sich gesund fühlt – und was sie dazu braucht, weiß sie selbst besser als jeder andere“, lautet Kubys Credo. In Seminaren in den deutschsprachigen Ländern Europas lehrt er mittlerweile Interessenten, ihre eigene Seele zu entdecken, mit ihr zu kommunizieren und ihr zu gehorchen. Dabei nutzt er die von ihm selbst entwickelte Methode des Seelenschreibens, das Mental Healing.

„Ich weiß nicht, was die Menschen haben, die in meine Seminare kommen. Ich bin ja kein Arzt“, betont Kuby. Aber er könne ihnen zeigen, wie sie sich mögliche Ursachen von Krankheit, Unfall oder sonstigen großen Problemen bewusst machen können. Denn: „Das Symptom kann nie die Ursache sein. Man kann es zwar behandeln, aber heilen kann nur das, dessen Ursache aufgeräumt wurde.“
Kuby fordert seine Seminarteilnehmer darum auf, die ursächliche Szene aufzuschreiben, wie ein Drehbuch im Präsens und wörtlicher Rede, und diese krankmachende Szene anschließend wiederum wie in einem Drehbuch umzuschreiben in eine gesund und glücklich machende. Das funktioniert, sagt Kuby, denn „das Gehirn kann nicht zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden.“ Indem eine neue Wirklichkeit kreiert werde, ließe sich die alte, krank machende ein für alle Mal ausschalten – wenn man denn gesund werden wolle.

Weil das rational schwer fassbar ist, nennt mancher es Scharlatanerie. Den Nachweis der Seriosität könnte schon bald eine Untersuchung an einer deutschen Universität erbringen. Dort werden im Auftrag einer Krankenkasse ehemalige Seminarteilnehmer Kubys untersucht. Immerhin 80 Prozent derjenigen, die sich wegen eines Krebsleidens an ihn wandten, gaben hinterher an, geheilt zu sein…

In der Schweiz ist man schon einen Schritt weiter: Versicherte der Eidgenössischen Gesundheitskasse (EGK) können dort Kubys Seminare als Kassenleistung in Anspruch nehmen. Unter dem Motto „Heilen statt behandeln“ verspricht sich die EGK davon nicht zuletzt eine enorme Kostenersparnis.  

von Karin Koslik