War Herr Kuby wirklich komplett gelähmt?

Die kurze Antwort: Ja!

Die lange Antwort:
Sie wissen, wie schwierig es manchmal ist, eine eindeutige Diagnose zu stellen und sollte sich später etwas anderes als richtig herausstellen, dann war meistens die Diagnose falsch. Auch bei vielen Spontanheilungen von Krebs, haben wir erfahren, dass es nach der Selbstheilung hießt, dass es wohl doch kein Krebs gewesen sein konnte, obwohl vorher so diagnostiziert und behandelt wurde. Die Schulmedizin räumt lieber Fehler ein, als dass sie ihre Dogmen ändert, insbesondere das Dogma, der Mensch sei primär ein materielles, körperliches Wesen. Nach der herrschenden Meinung kann Herr Kuby nicht durch einen Bewusstseinsprozesse geheilt worden sein, schon gar nicht bei einer Querschnittslähmung. Wenn die Heilung trotzdem (offensichtlich) stattgefunden hat, dann nennen es wohlmeinende Ärzte eine Spontanheilung ohne aber genau zu wissen, wie es zu einer Spontanheilung kommen kann.

Herrn Kuby hat unter dem Klinikchef Prof. V. Paeslack 1981/82 keinerlei materielle, d.h. operative oder medikamentöse Behandlung, außer einer speziellen Lagerung, erhalten, die dafür verantwortlich gemacht werden könnte, weshalb bei ihm die Nerven im Lendenwirbel 2 wieder zusammengefunden haben.
Heute wird in solchen Fällen umgehend operiert, d.h. materiell stabilisiert. Es ist müßig zu fragen, ob Herr Kuby auch bei einer solchen Behandlung wieder gelaufen wäre. (vermutlich nicht.) Die Diagnosen in den ersten drei Tagen hießen von allen begutachtenden Ärzten (40 ! an der Zahl, denn Kuby gehörte zu einem Universitätslehrgang als Anschauungsobjekt) “komplett”, aber schon bald, kam der erste hauchzarte nervliche Kontakt ins linke Bein und vier Wochen später ins rechte Bein. Man kann in den Büchern von Clemens Kuby nachlesen, mit welchem Bewusstseinsprozess er diese positive Veränderung in Verbindung bringt.
Es ist bekannt, dass in den ersten Tagen, sogar in der ersten Woche nach einem Rückgradbruch noch wesentliche Veränderungen stattfinden können, positive, wie sehr oft auch negative. Die Frage ist dabei immer nur, was sind die Ursachen für eine positive, wie für eine negative Veränderung? Die häufigste Antwort darauf lautet: „Da steckt man nicht drin.“
Die Heilerfolge durch Bewusstseinsprozesse bei den unterschiedlichsten, auch sehr schweren Symptomen, weisen darauf hin, dass man sehr wohl „drin steckt“, was aber durch keine materielle Intervention herzustellen ist, sondern über eine geistige Betrachtungsweise seines körperlichen Symptoms.
Insofern wird die Frage, ob Herr Kuby „wirklich“ komplett oder inkomplett in den ersten vier Wochen war, je nach Weltanschauung beantwortet. Das entspricht auch im Positiven unserer Philosophie, denn wir machen täglich die Erfahrung, Gesundheit ist keine medizinische Frage, sondern eine weltanschauliche Frage und die größten Heilerfolge erhält man durch Änderung seiner Weltanschauung.
Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort gedanklich weitergeholfen zu haben. Im Übrigen darf ich Sie mit der Aussage, des neuen Klinikchefs Prof. Dr. med N. Weidner beruhigen, der gegenüber dem Fernsehsender RTL im Zusammenhang mit meinem Fall gesagt hat, „die Medizin kennt kein bildhaftes Verfahren, mit dem eindeutig nachweisbar wäre, dass Nerven tatsächlich komplett durchgetrennt sind. Letztlich ist es immer eine Vermutung von uns.“ Ich habe Ihn darauf hin gefragt, weshalb Ärzte einem Querschnittsgelähmten sagen, er könne nie wieder laufen, wenn es sich doch um eine Vermutung handelt? Er antwortete: „Wenn wir uns im Team einig sind, dass wir alle die Vermutung teilen, dass es sich um einen kompletten Querschnitt handelt, dann müssen wir dies dem Patienten sagen, damit er sich keine falschen Hoffnungen macht.“
Ich: „Dadurch killen Sie aber den Rest an Selbstheilungskräften, die eine Wende zum Positiven bewirken könnten.“
Prof. W.: „In gewisser Weise haben Sie damit recht, wir halten es aber für gefährlicher dem Patienten Illusionen zu machen und er damit weniger Energie aufbringt, sich in sein Schicksal zu schicken.“
Ich: „Wenn Sie aber erfahren haben, wie in meinem und vielen anderen Fällen, dass trotz einer negativen Diagnose Ihres Teams, eine positive Veränderung eingetreten ist, müssten Sie doch diese Möglichkeit jedem Patienten offen halten.“
Prof. W.: „Wenn wir wüssten, welche psychischen, geistig-seelischen Kräfte dafür verantwortlich sind, dass eine solche (überraschende) positive Veränderung erfolgt, dann würden wir diese unseren Patienten sicherlich in Aussicht stellen.“
Ich: „Diese geistig-seelischen Kräfte können durch mental healing punktgenau mobilisiert werden.“
Prof. W.: „Darüber verfügen wir über keinerlei Erkenntnisse.“
Ich: „Diese aber sind vermittelbar und das tue ich.“
Prof. W.: „Soweit sind wir noch nicht.“
Ich: „Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.“

(Dieses Gespräch im August 2013 ist rein aus dem Gedächtnis so wiedergegeben und hat sicherlich nicht so wortgetreu stattgefunden, aber dem Sinn nach, wie ich mich erinnere.)