Seine Spontanheilung

1981 hatte Clemens Kuby einen Unfall, bei dem er aus 15 Meter Höhe von seinem Hausdach auf Asphalt gefallen war und sich dabei den 2. Lendenwirbel zerschmettert hatte. Er war dadurch querschnittsgelähmt. Ein Hubschrauber der Bundeswehr brachte ihn in die Spezial-Querschnittsklinik nach Heidelberg-Schlierbach. Auf dem Flug musste der Hubschrauber quer durch ein Gewitter fliegen, was zu heftigen Turbulenzen führte, die Clemens Kuby in entsetzliche Todesangst versetzten und er deshalb bereit war, seinen seit 7 Jahren eingeschlagenen Lebensweg durch sofortige Trennung von Haus mit Frau und Mutter, Beruf und Freundeskreis zu verlassen.
 

Dieser radikale Lebenswandel führte, wie er 22 Jahre später, nach einer jahrelangen, intensiven, weltweiten Recherche und Analyse von Spontanheilungen verstanden hatte, zu einer ersten Reaktion im linken Bein. Erst als er nach sieben Wochen auch eine neue Lebensperspektive gefunden hatte, kam die erste hauchzarte Reaktion in das rechte Bein. Es dauerte noch acht Monate, bis er alles, was unterhalb des Nabels innerlich und äußerlich quasi tot war wieder reaktiviert hatte und auf zwei Beinen die Klinik verlassen konnte.

Heute ist der L2-Wirbel zwar immer noch zerschmettert und Clemens Kuby fehlt am rechten Bein die normale Sensibilität, aber er kann kurzfristig sogar Schweres heben und relativ schmerzfrei seinen Rücken reduziert beanspruchen. Die gelegentlich auftauchenden Schmerzen dienen ihm als Seismograph für authentisches Verhalten und sind ihm daher sehr wertvoll.

Wollen Sie den Heilungsprozess dieser Querschnittslähmung im Detail nachvollziehen, empfehlen wir Ihnen Clemens Kubys Buch Unterwegs in die nächste Dimension zu lesen.